FAQ

Fragen und Antworten

Welche Patienten werden bei uns betreut?

Patienten mit den folgenden Erkrankungen werden bei uns betreut:

  • Patienten mit Schaufensterkrankheit/Raucherbein (Arterielle Verschlusserkrankung), mit Bauchaortenaneurysma, mit Gefäßentzündungen (Vaskulitis) und Weißfinger-Krankheit (Morbus Raynaud)
  • Patienten mit Thrombosen, Venenentzündungen, Krampfadern (Varikosis) und Venenschwäche im tiefen Venensystem (z. B. offenes Bein)
  • Patienten nach Gefäßoperationen an der Halsschlagader, der Baucharterie (z. B. Aneurysma-Operation), den Beinarterien (z. B. Bypass-Operation) und den Beinvenen (z. B. Varizenentfernung)
  • Patienten vor und nach Katheter-Behandlungen an den Beinarterien (z. B. Ballonbehandlung/Dilatation/Stent) und an den Beinvenen (z. B. Laser-/Radiowellen-Behandlungen der Venen)
  • Menschen, die wegen einer Zuckererkrankung (Diabetes mellitus), wegen Bluthochdruck (arterielle Hypertonie), einer Fettstoffwechsel-störung (Dyslipidämie) oder aufgrund Nikotinkonsums ein erhöhtes Risiko haben, eine Gefäßerkrankung zu entwickeln.
  • Patienten, die schon einmal eine plötzliche Durchblutungsstörung hatten (Herzinfarkt, Schlaganfall, Lungenembolie)
  • Patienten mit vorzeitiger Gefäßverkalkung (z. B. an der Halsschlagader)
  • Kinder und Erwachsene mit angeborenen Gefäßkrankheiten
  • Sportler mit v.a. Kompartmentsyndromen
  • Sportler mit v.a. Kompressionssyndromen
  • Patienten mit v. a. arterio-venöse Fistelbildungen z. B. im Gehirn oder an den Extremitäten

Sind Sie Risikopatent für Arterienverkalkung?

Das rechtzeitige Erkennen von arteriellen Durchblutungsstörungen ist für die Patienten von großer Bedeutung, weil nur so ernsthafte Komplikationen, wie ein Schlaganfall, ein Herzinfarkt oder ein Raucherbein verhindert werden können.

Info: Arterienverkalkung

Etwa jeder fünfte Patient über 65 Jahre hat Blockaden in den Beinarterien und allein dadurch ein um 200 Prozent erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden.
Nur bei 20 Prozent der Patienten verursachen Blockaden in den Beinarterien jedoch Beschwerden, so dass die Mehrheit dieser Patienten oft keinen Arzt aufsucht.
Bei etwa jedem dritten Patienten über 65 Jahre findet man Wandverkalkungen der Halsschlagadern, bei etwa jedem zehnten Patienten Engstellen, die den Blutfluss behindern und so das Schlaganfallrisiko erhöhen.

Fragebogen: Arterienverkalkung

Folgender Fragebogen gibt Ihnen Auskunft darüber, ob bei Ihnen eine arterielle Durchblutungsstörung vorliegen könnte. Ein Fragebogen kann jedoch weder ein persönliches Gespräch zwischen Arzt und Patienten noch eine klinische Untersuchung ersetzen.

Fragebogen (zu arteriellen Durchblutungsstörungen):

Ein erhöhtes Risiko liegt vor, wenn Sie zwei oder mehr Fragen mit "Ja" beantworten.

  • Sind Sie eine Frau über 55 Jahre oder ein Mann über 45 Jahre?
  • Hatten Vater/Bruder einen Schlaganfall/Herzinfarkt vor dem 55. Lebensjahr oder Mutter/Schwester einen Schlaganfall/Herzinfarkt vor dem 65. Lebensjahr?
  • Sind bei Ihnen ein Herzinfarkt, ein Schlaganfall, eine Schaufensterkrankheit/ ein Raucherbein, Verkalkungen der Herzkranzgefäße oder der Halsschlagadern festgestellt worden?
  • Bewegen Sie sich zu wenig (z. B. weniger als 30 Minuten spazieren gehen jeden zweiten Tag)?
  • Leiden Sie an Übergewicht?
  • Rauchen Sie?
  • Wurde bei Ihnen bei einer früheren Untersuchung ein erhöhter Blutdruck festgestellt (z. B. über 140/90 mm Hg) oder nehmen Sie Medikamente zur Blutdrucksenkung?
  • Wurden bei Ihnen bei einer früheren Untersuchung erhöhte Blutfettwerte (z. B. Gesamtcholesterin über 240 mg/dl) festgestellt, oder nehmen Sie Medikamente zur Blutfettsenkung?
  • Wurden bei Ihnen bei einer früheren Untersuchung erhöhte Blutzuckerwerte/Diabetes festgestellt oder nehmen Sie Medikamente zur Blutzuckersenkung?

Wenn Sie hierzu weitere Fragen haben, können Sie uns unter der Telefonnummer +49 (0)89 3376 - 66 erreichen.

Sie sollten unsere Praxis oder Ihren Hausarzt aber auf jeden Fall umgehend kontaktieren, falls Sie plötzlich Schmerzen oder eine Schwellung am Bein haben!

Untersuchung: Arterienverkalkung

Bei der klinischen Untersuchung tasten unsere Ärzte unter anderem den Puls und untersuchen die Patienten körperlich auf möglice Folgeschäden und Durchblutungsstörungen. Im Anschluss führen sie Funktionstests (u.a. Laufbandergometrie, Bestimmung des Fuß-Arm-Blutdruckquotienten, Pulsoszillographie) durch, um die Durchblutungsstörung genau beurteilen zu können. Anschließend erfolgt eine spezielle Ultraschallunterschung.

Sind Sie Risikopatient für Venenerkrankungen?

Erkrankungen der Venen sind eine Volkskrankheit. In Deutschland leiden etwa 20 Millionen Menschen daran. Bei einer Schwäche im oberflächlichen Venensystem treten Krampfadern (Besenreiservarizen, Seitenastvarizen, Stammvarizen) auf, bei einer Schwäche im tiefen Venensystem kann es zu Beinschwellungen und Hautveränderungen bis hin zum offenen Bein (Ulcus) kommen.
Eine Schwäche im oberflächlichen Venensystem kann eine Schwäche im tiefen Venensystem zur Folge haben.

Fragebogen: Venenerkrankungen

Folgender Fragebogen gibt Ihnen Auskunft darüber, ob bei Ihnen eine Venenschwäche vorliegen könnte. Ein Fragebogen kann jedoch weder ein persönliches Gespräch zwischen Arzt und Patienten noch eine klinische Untersuchung ersetzen.

Fragebogen (zu Venenschwäche)

Ein erhöhtes Risiko liegt vor, wenn Sie zwei oder mehr Fragen mit "Ja" beantworten.

  • Gibt es in Ihrer Familie Venenerkrankungen?
  • Wurde bei Ihnen eine vererbbare Thrombose-Neigung (z. B. APC-Resistenz) festgestellt?
  • Leiden Sie an Übergewicht?
  • Bewegen Sie sich zu wenig oder üben Sie eine überwiegend sitzende Tätigkeit aus?
  • Wenn Sie eine Frau sind: Nehmen Sie Hormone?
  • Haben Sie Krampfadern?
  • Haben Sie am Abend "dicke Beine"?
  • Hatten Sie schon einmal eine Venenoperation?
  • Hatten Sie schon einmal "Venenentzündungen"?
  • Hatten Sie schon einmal eine Beinvenenthrombose oder eine Lungenembolie?

Wenn Sie hierzu weitere Fragen haben, können Sie uns unter der Telefonnummer 089-33 76 66 erreichen.

Sie sollten unsere Praxis oder Ihren Hausarzt aber auf jeden Fall umgehend kontaktieren, falls Sie plötzlich Schmerzen oder eine Schwellung am Bein haben!

Untersuchung: Venenerkrankungen

Bei der klinischen Untersuchung liegt das Augenmerk unserer Ärzte unter anderem auf der Art, dem Ausmaß und der Verteilung von Varizen, auf Hautveränderungen und Beinschwellungen. Im Anschluss untersuchen sie die Venen mit Ultraschall, der Duplexsonographie und Venenfunktionstests, um die Venenschwäche genau beurteilen zu können. Diese Untersuchungen ermöglichen es uns, Sie als Patienten optimal zu beraten und zu behandel

Öffnungszeiten

  • Montag, Dienstag, Donnerstag:
    8.00 bis 13.00 Uhr und 14:00 - 18:00 Uhr
  • Mittwoch, Freitag:
    8.00 bis 13.00 Uhr

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